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Kremer-Fischers in Wittenberg

Dezember 2019

Ihr Lieben,

seit fast fünf Monaten wohnen wir schon in unserem neuen Zuhause in der Lutherstadt. Kaum zu glauben. In diesem zu Ende gehenden Jahr hat sich alles um Abschied und Neuanfang gedreht - wir schauen zurück auf eine intensive und anstrengende Zeit. Wir haben Cambridge Ende Juli mit gemischten Gefühlen verlassen, mit einem tiefen Verbundenheitsgefühl und mit großer Dankbarkeit für eine reich gesegnete Etappe in unserem Leben. Wir vermissen natürlich diesen Ort und viele liebe Menschen in unserem Alltag. Das ist und bleibt auch weiterhin ein Thema.





Wir freuen uns aber auch über neue Bekanntschaften und herzliche Verbindungen hier in Wittenberg. Wir sind freundlich aufgenommen worden, jede und jeder von uns an seinem und ihrem Ort. Oliver bereut bisher keinen Tag, seine neue Stelle im Predigerseminar angetreten zu haben. Die Begleitung der Vikarinnen und Vikare ist eine Herausforderung und macht Freude. Als Familie mussten wir uns allerdings umstellen und an seine langen Arbeitstage außer Haus gewöhnen.


Im November mussten wir ganz plötzlich und unerwartet von Olivers Mutter in Berlin Abschied nehmen. Nicht einmal zwei Wochen, nachdem wir in großer Familienrunde den 80. Geburtstag seines Vaters gefeiert hatten, wachte sie am 15. November einfach nicht mehr auf. Nach diesem Schock gehen wir nun den Trauerweg, jede und jeder auf eigene Weise. Dass wir dabei nicht alleine sind, tröstet. Zusammen mit vielen, die sie sehr geschätzt und lieb hatten, konnten wir sie mit einer wunderschönen Feier in der Pauluskirche in Lichterfelde auf ihrem letzten Weg begleiten. Oma fehlt uns sehr. Auch in dieser Hinsicht ist die Welt eine andere geworden. Wir sind dankbar, dass wir Monika seit unserer Rückkehr aus England noch einige Male hier zu Gast hatten, z.B. zu Annes Einschulungsfest und bei Olivers Einführung. Sie fand unser neues Zuhause sehr schön.


Auch wir fühlen uns darin zunehmend wohl und freuen uns jeden Tag an der wunderbar zentralen Lage gleich gegenüber den grünen Wallanlagen der Stadt. Emanuel hat sich schon gut in seiner neunten Klasse am Gymnasium integrieren können, der Hundertwasserschule. Er bewältigt die Schule gut, treibt intensiv Sport und hat auch ein paar neue Freunde finden können. Das freut uns sehr. Nachdem Lucia es zunächst schwer fand, in der sechsten Klasse der Evangelischen Gesamtschule Fuß zu fassen, geht es ihr inzwischen schon viel besser dort. Eine Erleichterung! Sie hat angefangen, Liedbegleitung auf der Gitarre zu lernen und das Spielen und Singen macht ihr viel Spaß. Anne ist in die 1a der Evangelischen Grundschule eingeschult worden und fühlt sich richtig wohl. An vielen Nachmittagen bleibt sie für Arbeitsgemeinschaften, wie Tanzen und Turnen, auch gern noch freiwillig im Hort. Sie singt engagiert im "Spatzenchor" und hat zum Weihnachtssingen ihr erstes Konzert in der Stadtkirche erlebt.


Ich habe mit dem 1.Dezember meine neue Stelle als Seelsorgerin im Krankenhaus und im Hospiz angefangen. Die Advents- und Weihnachtszeit war ein guter Moment, um dort anzukommen. In beiden Häusern wurde ich herzlich aufgenommen und habe schon einige wunderbare Menschen kennen gelernt. Dieser Neubeginn hat bei meinem eigenen Ankommen hier in der Stadt noch einmal reichlich weiter geholfen. Ab Januar werde ich mit der begleitenden Weiterbildung in "Klinischer Seelsorge" beginnen. Dazu werde ich bis zum Sommer ab und zu in Hannover sein - ich freue mich und bin gespannt auf diese neue Etappe.


Wir sind dankbar für alles, was in diesem Jahr gelingen konnte und für jede schöne Begegnung, die wir erleben durften. Auch wenn wir nicht gut darin sind, uns regelmäßig zu melden, sind wir in Gedanken oft bei Euch in Nah und Fern. Danke für alle Nachrichten und Anrufe, die wir von Euch bekommen!


Wir senden von Herzen gute Wünsche und Gottes Segen für das neue Jahr. Möge ER uns allen Kraft und Frieden schenken. Herzliche Einladung für 2020 nach Wittenberg, mit ganz lieben Grüßen,

Update


Seit nunmehr sieben Monaten wohnen wir schon in unserem neuen Zuhause in der Lutherstadt. Kaum zu glauben. Im zu Ende gegangenen Jahr hat sich bei uns alles um Abschied und Neuanfang gedreht - wir schauen zurück auf eine intensive und anstrengende Zeit. Wir haben Cambridge letzten Sommer mit gemischten Gefühlen verlassen, mit einem tiefen Verbundenheitsgefühl und mit großer Dankbarkeit für eine reich gesegnete Etappe in unserem Leben. Immer wieder vermissen wir diesen Ort, der uns zu einem Zuhause wurde, und viele liebe Menschen in unserem Alltag.


Wir freuen uns aber auch über neue Bekanntschaften und herzliche Verbindungen hier in Wittenberg. Wir sind freundlich aufgenommen worden, jede und jeder von uns an seinem und ihrem Ort. Oliver macht die Begleitung der Vikarinnen und Vikare Freude, die manchmal auch eine Herausforderung ist. Susanne ist nun Seelsorgerin im Krankenhaus und im Hospiz und wurde in beiden Häusern herzlich aufgenommen. Die Kinder fühlen sich im mittlerweile zweiten Schulhalbjahr wohl in ihren neuen Schulklassen.


Wir sind dankbar und senden von Herzen Grüße und Segenswünsche nach East Anglia und Essex.


Eure

Susanne&Oliver mit Emanuel, Lucia und Anne

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Cambridge
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