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Gottesdienste zum Weltgebetstag 2020


Ja, es war wieder Weltgebetstag, dieses Jahr unter dem Motto: Jesus spricht: „Steh auf und geh!“. Das offizielle Datum war ja der 6. März, und da fand auch ein Gottesdienst in der Mill Road Baptist Church in Cambrige statt. Er war sehr gut besucht, und ich hatte die Ehre, im Gottesdienst selber mitzumachen und unsere Kirche da zu vertreten. Und der Gottesdienst, der ja dem von den Frauen in Zimbabwe vorbereiteten Ablauf folgte, wurde noch besonders dadurch verschönert, dass die Pfarrersfamilie dort aus Zimbabwe kommt und die Frauen der Familie den Gottesdienst mit noch weiteren Shona Kirchenliedern umrahmten.


Am Sonntag, den 8. März feierten wir den Gottesdienst dann auch auf Deutsch in unserer Kirche. Und der Sonntag war ja auch der Internationale Tag der Frauen – wie passend!

Zuerst einmal vielen Dank an alle die, die sich trotz des Cambridger Halbmarathons auf den Weg machten, um mitzumachen und mitzufeiern. Warum sich Cambridge gerade den Sonntag für das Rennen aussuchen musste ...


Was sehr schön war, dass so viele Frauen und Mädels mitgemacht haben. Vielen, vielen Dank an Claudia Walden, Corry Bartling, Karen Attar, Kerstin Wolf, Susanne, Rebecca und Hannah Guly, und Ute und Philina LePetit-Clare für Eure Mithilfe. Ohne Euch wär’s nicht so schön geworden!.


Und ein besonderer Dank gilt auch den Musikern, Ute, Harald und Dan, die es uns ermöglichten, die größtenteils neuen Lieder doch mitzusingen.


Nächstes Jahr wird der Gottesdienst von den Frauen aus Vanuatu, einem Inselstaat im Pazific, vorbereitet. Er steht unter dem Motto „Build on a Strong Foundation“ (Mt 7,24-27). Ich hoffe, dass wir den Gottesdienst auch hier in unserer Kirche wieder feiern können.

Gerda Mamott



Afrika, ein Land, über das uns vieles aus den Medien bekannt ist, meistens negatives aber auch positive Information sickert in der westlichen Welt durch.

Rund um die Welt konnten Menschen am Freitag den 06. März sich mit den Frauen in Simbabwe durch die von ihnen aufgeschriebenen Gedanken, Gebete und Lieder gedanklich verbunden fühlen.


In Bury St. Edmunds waren auch wir am Sonnabend, den 07. März dankbar daran beteiligt sein zu können.


Die Suche nach Frieden, Zeichen der Liebe und der Versöhnung trat in den Texten besonders hervor. Selbstprüfend aus ihrer Not heraus und klar ins Auge fassend, suchen sie Veränderung in ihrem Land gegen Diskriminierung, Gewalt, Armut und Korruption. Teile ihrer Texte für den Weltgebetstag mussten der Regierung vorgelegt werden. Es lässt sich nur ahnen wie die wirklichen Lebensumstände für diese Frauen aussehen - und doch können wir uns auf ihrer Suche nach Verbesserung, im Gebet mit ihnen verbinden. Auch uns gelten die Worte Jesus auf die Frage ob wir gesund werden wollen: ‘Steh auf, hebe deine Matte hoch und geh umher!’ In diesem Sinne beten wir in inniger Verbindung mit den Frauen in Simbabwe und sonstwo in der Welt, aus unserer Lähmung heraus, auf dem steinigen Weg nach vorn.


Harald, wir danken Dir, dass Du uns diese Feier ermöglicht hast und Corry für ihre weiteren Einblicke in das Land Simbabwe, den schön geschmückten Altar mit afrikanischer Decke und feiner Statue dreier Betenden, von Frauen aus Speckstein gemeißelt, und direkt aus Simbabwe mitgebracht, gaben uns ein weiteres Sichtfenster in die mutigen Initiativen dieser Frauen.


Gabriele Corfe, Bury St. Edmunds

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